Der Kalender auf Juden im Nürnberger Land: Das 16. Jahrhundert

o.A. Nachweis einer (verm. bereits früher bestehenden) jüdischen Gemeinde in Schwabach. [273]
1514 Letzte Erwähnung von jüdischen Bürgern in Erlangen.
1515 Der Nürnberger Rat beschließt die Vertreibung der Juden aus Reichenschwand.
Niedergang der jüdischen Gemeinde von Hof. [273]
1518 Niedergang der jüdischen Gemeinde von Weißenburg. Synagoge und Mikwe sind heute nicht mehr vorhanden. [273]
1520 Endgültiger Vertreibung der Juden aus Rothenburg o.d. Tauber im Zuge der Reformation. [273]
1528 Die Juden Perman und Uriel erhalten das Wohnrecht in Fürth.
1529 Erste Erwähnung eines "Judenschulmeisters" (Hinweis auf eine Synagoge) in Schnaittach.
1531 Vermutliche Entstehung einer jüdischen Gemeinde in Ottensoos.
1537 Erste Erwähnung eines jüdischen Friedhofs in Schnaittach. Vermutlich existierte der Friedhof bereits vorher.
1539 Teilweise Vertreibung der Juden aus Gunzenhausen.
1555 Ausweisung der Juden aus Schweinfurt und Schließung der Synagoge.
1562 Würzburg wird per Ausweisungsdekret durch Fürstbischof F. von Wirsberg judenfrei. [273]
1570 Bau der neuen Schnaittacher Synagoge. Vor dem Neubau existierte ein Betsaal bzw. eine kleine Synagoge.
1573 Bestätigung des Siedlungsrechts der Fürther Juden durch ein kaiserliches Privileg.
1582 Etwa um dieses Jahr ist die Duldung von Juden in Forth belegt.
1583 Bau der Synagoge in Gunzenhausen.



Angaben, die keinen Link auf eine andere Seite enthalten, stammen aus:
[273]
Israel Schwierz: "Steinerne Zeugen jüdischen Lebens in Bayern", Bayer. Landeszentrale f. pol. Bildungsarbeit, Bayer. Verlagsanstalt, München 1988

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