Der Kalender auf Juden im Nürnberger Land: Das 19. Jahrhundert (Seite 1/2)

1807 Beginn der Bauarbeiten zu neuen Synagoge in Forchheim.
1808 Letzte Schutzgeldzahlungen der Forther Juden.
1809 Abschluss der Arbeiten an der Inneneinrichtung der Forchheimer Synagoge.
1813 Das Bayerische Judenedikt tritt in Kraft und garantiert den Juden die Bürgerrechte. Die Juden emanzipieren sich.
1816 Neuanlage eines jüdischen Friedhofs in Ansbach.
1819 Von der Universität Würzburg geht eine antisemitische Hetze aus, die als "Hep-Hep-Unruhen" bekannt wird.
1827 Eröffnung einer jüdischen Volksschule in Hüttenbach und Anstellung eines Lehrers.
Eröffnung einer jüdischen Volksschule in Gunzenhausen.
Auflösung der Talmud-Hochschule in Fürth.
1830 Mit 225 Bürgern erlebt die jüdische Gemeinde in Forth ihren zahlenmäßigen Höhepunkt.
1834 Einweihung des zweiten jüdischen Friedhofs in Schnaittach.
1841 Einweihung der neuen Synagoge in Würzburg.
1844 Neu-Einweihung der Ottensooser Synagoge nach umfassenden Reparaturarbeiten.
Einweihung der neu errichteten Synagoge in Hüttenbach.
1849 Erste Wiederansiedlung eines jüdischen Bürgers nach 350 Jahren in Nürnberg. [272]
1851 In Bamberg wird der zweite jüdische Friedhof eingeweiht.
1858 Die Synagoge in Schnaittach wird nach umfassender Renovierung wieder eingeweiht.
1861 Aufhebung des sog. Matrikel-Paragrafen aus dem Bayerischen Judenedikt.
1862 Die Forchheimer Synagoge wird nach der Renovierung wieder eingeweiht.
1863 Neugründung der jüdischen Gemeinde in Schweinfurt.
1864 Einweihung des dritten jüdischen Friedhofs in Nürnberg. [254]
1870 An die Synagoge Ottensoos wird ein Schulhaus angebaut.
1871 Die Synagoge in Ottensoos brennt völlig nieder und muss neu errichtet werden.
1872 Neubau der abgebrannten Synagoge Ottensoos mit Schule, Lehrerwohnung und Mikwe.
1873 Offizieller Gründungstag der jüdischen Gemeinde in Erlangen.

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[272]
Arnd Müller: "Geschichte der Juden in Nürnberg 1146 - 1945", Selbstverlag der Stadtbibliothek Nürnberg, 1968

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